Zu tief ins Glas geschaut
Eine Hochzeit ist immer ein ganz besonderer Tag im Leben und jeder, der bald vor dem Altar stehen soll, wird bei dem Gedanken wahrscheinlich sehr nervös. Ein kleiner Schnaps kann da Wunder wirken, aber es sollte nach Möglichkeit bei diesem einen Schnaps bleiben, denn alles andere kann sich verheerend auf die Hochzeit auswirken. Eine 24-jährige Engländerin hat genau diese schmerzliche Erfahrung gemacht.
Siobhan Watson wollte eigentlich nur mit ihren Freundinnen den Abschied von ihrem Junggesellinnenleben feiern, aber was sich daraus entwickelte, dass kostete ihre Eltern ein kleines Vermögen und sie selbst den Ehemann. Es müssen wohl ein paar Cocktails zu viel gewesen sein, die die Britin am Abend vor ihrer Hochzeit in einem Pub getrunken hat, denn als sie in einem ihr unbekannten Zimmer in einem Hotel aufwachte, musste sie entsetzt feststellen, dass ihr nur noch eine halbe Stunde bleiben würde, um zur eigenen Hochzeit zu kommen. Aber statt sich ins 2.000,- Euro teure Brautkleid zu schmeißen, musste sie erst einmal die Toilette aufsuchen. Während sie sich die Cocktails vom Abend zuvor noch einmal durch den Kopf gehen ließ, wartete ihr Bräutigam Arron Todd zusammen mit der Hochzeitsgesellschaft auf sie. Erst nach einer Stunde fand Siobhan die Kraft ihren Bräutigam anzurufen, um ihm mitzuteilen, dass es etwas später werden würde. Arron wartete geschlagene fünf Stunden, dann gab er auf.
Über 13.500,- Euro hatten die Eltern der Braut im Vorfeld einer Hochzeit ausgegeben, die dann nicht mehr stattfand. Arron zog nämlich die Konsequenzen und verließ Siobhan, der nach seiner Ansicht die Cocktails wichtiger waren als die Ehe mit ihm.
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